Anlaufstrombegrenzer im Stromerzeugerbetrieb

14.September 2007 – 9:34

Einige Stromerzeuger brechen in der Leistung zusammen, wenn man einen Verbraucher mit hoher Leistung einschaltet.
Der Grund dafür ist der oft sehr hohe Anlaufstrom bis ein Motor seine Enddrehzahl erreicht hat.

Normalerweise kann der Einschaltstrom durch einen Anlaufstrombegrenzer reduziert werden. Diese Geräte arbeiten mit einer Elektronik.

Bei Stromerzeugern entstehen sehr häufig Spannungsspitzen, die weit über die Netzspannung hinausgehen und so kurzzeitig auftreten, dass sie nur mit einem Oszilloskop gemessen werden können.
Diese Spannungsspitzen würden die Elektronik der Anlaufstrombegrenzers zerstören.

Es gibt nur wenige hochwertige Stromerzeuger, bei denen diese Spannungspitzen nicht auftreten. Die Hersteller der Anlaufstrombegrenzer sehen hier leider keinen Handlungsbedarf, weil es Ihrer Meinung nach Aufgabe des Stromlieferanten ist, eine saubere Spannung zu erzeugen. Das ist zwar richtig, die Realität sieht aber leider anders aus.

Wegen des Risikos der Zerstörung verkaufe ich keine Anlaufstrombegrenzer für stromerzeugerbetriebene Verbraucher. Sollten sie dort eingesetzt und beschädigt werden, erlischt bei diesen Geräten die Garantie.

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